wollte gerade noch einen nachtrag schreiben...
[ Das Sittichfreunde-Forum von Sittiche Online ] Geschrieben von Andrea am 22. Oktober 2000 23:55:51:
Als Antwort auf: Re: hab jetzt auch ne frage zu nymphenpärchen und rupfer geschrieben von Meike am 22. Oktober 2000 21:38:15:
und sehe, dass mir schon jemand geantwortet hat :-))
Hallo Meike :-)
>Auf meiner HP gibts noch drei weitere Links zu guten Listen mit Tierarztadressen.
habe auch deine liste mal angeschaut letztens... muss mich mal hinsetzen und alle raussuchen, die in etwa in der nähe sind... :-)
>aber Doris Dühr ist auch als Buch- und Zeitschriftenartikelautorin bekannt. Ich kann Dir bei Bedarf ihre Emailadresse geben (mail einfach).
wobei ich in ihrer praxis auch anrufen kann... wenn ich mich entschliesse, mail ich dich an, versprochen... :-)
>Federrupfen ist ein schwieriges Thema. Mögliche Ursachen sind sehr vielfältig. Es könnte sich um Hautkrankheiten, Langeweile, Antipathie oder Stress (z.B. durch eine zu kleine Voliere / zu wenig Freiflug) handeln, um nur einige Beispiele zu nennen. Es stellt sich auch die Frage, wie weit das Rupfen bei der Henne geht - rupft sie vereinzelt Federn aus oder betrifft es das gesamte Federkleid?
*nachschau* also sie rupft sich hauptsächlich am hals ( rundherum ), an den flügelinnenseiten ( also flügel und körper ) und an den beinen... ist schon ziemlich kahl...
>Du müßtst mal überlegen, wann und in welchem Zusammenhang das Federrupfen angefangen hat, um dadurch vielleicht die Ursache herauszufinden. Ohne Herausfinden der Ursache ist keine Therapie möglich.
>Hat sich irgendetwas für die betreffenden Nymphen verändert (z.B. der Tod des Hahnes)? Einige Sittiche fangen nach dem Tod ihres Partners mit dem Rupfen an.dazu wollte ich noch einen nachtrag schreiben... also als ich betreffendes weibchen zu mir geholt habe ( zoogeschäft ) war sie ziemlich zahm, kam auf den finger und hatte kaum angst vor menschen...
dann hatte ich einen fehler gemacht ( ob das allerdings wirklich der grund fürs rupfen ist - keine ahnung ):
damals hatte ich ihn ( äh sie ;-) ) frei fliegen lassen mit einem anderen neuzugang... ich hatte ihnen im käfig futter hingestellt, das sie aber ganze 2 tage nicht angerührt haben... daraufhin wollte ich sie einfangen... damals hatte ich noch keinen kescher und ließ sie mit einem transportkäfig einfangen...
ich hatte damals einfach angst, ich könnte was falschmachen und hab das meinem damaligen freund überlassen ( was wohl DER fehler war ) ... jedenfalls nach diesem tag war er nicht mehr zahm... und monate später ( wann genau, weiß ich nicht mehr ) hat er angefangen...
ich hab immer diesen umstand für das rupfen angenommen... allerdings seit neustem ( er ist immer noch nicht wieder richtig zahm ) nimmt er wieder sonnenblumenkerne aus meinen fingern ( meine vögel sitzen momentan im käfig, weil sich die voliere noch etwas hinzieht :-( ), was er vorher also nur noch gemacht hat, als die anderen schon längere zeit bei mir waren und gefuttert haben...
>Das hängt alleine von der Ursache und vom einzelnen Sittich ab. Man sollte die Wirkung eines Neuzugangs allerdings nicht überschätzen, denn Rupfen wird bei vielen Sittichen zur Gewohnheit, die schwer wieder abgewöhnt werden kann.
dann werd ich erstmal zum tierarzt mit den beiden gehen und mal alles abchecken lassen und dann mal weiterschauen... :-)
ich hatte auch nicht wirklich gedacht, dass sich das problem mit partner in luft auflöst :-)>möglichst einen Züchter in der Nähe zu fragen, ob die betreffenden Sittiche nicht für eine kurze Zeit dort abgegeben werden können, um sich einen geeigneten Partner selbst auszusuchen. Viele Züchter sind da sehr kooperativ. Und in diesen Fällen war die Verpaarung immer erfolgreich.
wäre eine lösung... aber ich gebe meine vögel nicht gerne "irgendjemandem", den ich nicht ausreichend kenne...
weiterhin hab ich bei meinen vögeln beobachten können, dass die verpaarungen jeweils ein paar monate gebraucht haben... bis ich es eindeutig ( vögel paaren sich ;-) ) sehen konnte...
ausserdem hab ich auch das problem, ich will in ein bis zwei jahren auch züchten ( leider geht es jetzt nicht, wegen räumlichkeiten - voliere steht im flur :-( ) und habe mich schon mit der vererbung von farben ausgiebig auseinandergesetzt und will für den einen ( der sich nicht rupft ) einen zimtfarbenen weißkopf als partner ...hachja, ist schon schwierig... könnte ja im prinzip irgendeine farbe nehmen, aber dann hätte ich ja, wenn ich mal züchten darf, viele viele pärchen, die ich alle behalten "müßte", denn meinen kleinen würd ich auf keinen fall abgeben... :-) wie auch den anderen, der sich rupft...
sagmal, rupfende nymphen.... mir kam auch mal der verdacht, es könnte ja AUCH ( plus anderen gründen ) sein, dass sie einfach in brutlaune kam und keinen partner gefunden hat... tja, und da blieb nur noch das rupfen... !?
letzten endes muss ein zimtweißkopfzüchter in meiner nähe wohnen *gg* was wohl total abwegig ist... :-(
>Ich selbst habe (z.B. durch "Adoptionen") genug Erfahrungen mit ungeeigneten Paarbildungen, deshalb weiß ich wie schwierig es ist, selbst einen geeigneten Partner zu finden.
bei mir hats ja schon insgesamt 2 mal geklappt :-) wobei eine konstellation von der vererbung ganz ok ist, aber wohl von anderen faktoren nicht so !? ( hahn rupft henne kopffedern und henne macht auch manchmal anstalten, auf den hahn zu steigen *ggg* was dieser aber dann empört unterbindet ;-) )
>Ich halte Milben nicht für wahrscheinlich, wenn der Hahn seine Henne rupft. Daraufhin untersuchen kann man trotzem - nur für den Fall. In den meisten Fällen spielen allerdings psychische Ursachen eine Rolle, manchmal auch Hautkrankheiten oder Hautprobleme durch zu trockene Heizungsluft z.B.
ja, hab ich auch schon gelesen... ich habe auch ein buch über homöopathie / bachblütentherapie und ähnliches bei vögeln... wenn diese autorin nicht so weit weg wäre ( muss noch mal schauen, wo sie genau praktiziert ), dann wäre natürlich das die lösung... na, mal schauen...
>Ich rate dazu, einen erfahrenen TA aufzusuchen, wie Du ja schon vorhattest. Ein Experte kann eher bei der Ursachenfindung helfen, bei allen Fragen beraten sowie Situation und ggf. Fortschritte beurteilen. Alleine hat man da vermutlich nicht so große Chancen.
>Viel Glück. :-)danke, nur wie findet man einen tierarzt, der auf rupfende vögel spezialisiert ist und der nicht allzuweit weg ist, dass man die zwei ( oder auch drei - der partner vom rupfervogel ) nicht so lange transportieren muss... *seufz* ? :-)
wobei ich mir schon öfter gedanken gemacht habe... praktisch wäre ja eine stationäre aufnahme der vögel und so wäre auch etwas längere fahrt wohl nicht so das problem, oder ?
Gruss
Andrea :-)