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Re: :-)


[ Das Sittichfreunde-Forum von Sittiche Online ]


Geschrieben von Meike am 23. Oktober 2000 10:06:18:

Als Antwort auf: wollte gerade noch einen nachtrag schreiben... geschrieben von Andrea am 22. Oktober 2000 23:55:51:

Hallo Andrea,

sorry, hab gleich losgelegt mit dem Schreiben. ;-) Du stellst ja komplizierte Fragen.. :o)

>>
das Rupfen bei der Henne geht - rupft sie vereinzelt Federn aus oder betrifft es das gesamte Federkleid?
>*nachschau* also sie rupft sich hauptsächlich am hals ( rundherum ), an den flügelinnenseiten ( also flügel und körper ) und an den beinen... ist schon ziemlich kahl...
>
Ich frage deshalb, weil das Rupfen bei Sittichen in Phasen eingeteilt wird. Es fängt meist im Hals- oder Brustbereich an und betrifft am Ende oft den ganzen Körper. Es ist also schon mehr als die "Anfangsphase", da ist ein TA auf jeden Fall möglichst bald angesagt (ich weiß, ich erzähl nichts Neues ;-).

>damals hatte ich ihn ( äh sie ;-) ) frei fliegen lassen mit einem anderen neuzugang... ich hatte ihnen im käfig futter hingestellt, das sie aber ganze 2 tage nicht angerührt haben... daraufhin wollte ich sie einfangen... damals hatte ich noch keinen kescher und ließ sie mit einem transportkäfig einfangen...
>
Wie kann ich mir das denn vorstellen? Entschuldige die Frage, aber wenn ich meine Wellis mit der Transportkiste einfangen könnte, wenn ich zum TA muß, wäre das schon nicht schlecht. ;-)
Jedenfalls verhungert kein Sittich, wenn er Freiflug hat. Vielleicht haben sie sich zwischendurch woanders bedient? So machen es meine Sittiche häufig. Kaum schaut man nicht hin, sitzen sie bei den Näpfen oder Futterspendern in einem der anderen Käfige.
Ich denke, jeder Sittich geht in seinen Käfig, wenn er Hunger oder Durst hat. Vielleicht kann man auch eine Kolbenhirse auf dem Käfig / der Voliere anbringen. Bei meinen Nymphen zumindest hat das geholfen.

Ich glaube aber nicht, dass es damit zu tun hat. Viele Leute müssen ihre Sittiche, die nicht zahm sind, für jeden Tierarztbesuch gegen deren Willen einfangen. Wenn jedesmal die Gefahr gegeben wäre, dass da Rupfer draus entstehen.. außerdem handelt es sich ja um eine sehr kurze Stressphase, das Rupfen auslösende Faktoren sind meistens länger andauernde Stressphasen. Dazu kommt ja, dass es erst Monate später angefangen hat, deshalb sehe ich da nicht so den Zusammenhang.
Könnte es sein, dass sie sich möglicherweise durch neue Zähmungsversuche bedrängt fühlt? Oder kommt sie freiwillig, wenn die anderen sowieso aus Deiner Hand fressen?

>
fingern ( meine vögel sitzen momentan im käfig, weil sich die voliere noch etwas hinzieht :-( ), was er vorher also
>
Könnte es sein, dass die Käfige zu eng für sie sind? Ich hatte ja schon im letzten Posting erwähnt, dass das zu Stress führen kann. Vielleicht sind sie ja auch groß genug, ich frage nur, um mögliche Ursachen zu finden oder auch ausschließen zu können.

>wäre eine lösung... aber ich gebe meine vögel nicht gerne "irgendjemandem", den ich nicht ausreichend kenne...
>
Du kannst Dir den Züchter und seine Haltungsbedingungen ja vorher unverbindlich ansehen. Es gibt natürlich auch schwarze Schafe unter den Züchtern, deshalb halte ich das sowieso für unvermeidbar. Man kann ja sein Interesse für einen Nymphen äußern und sich alles ansehen.
Vielleicht kennst Du ja auch jemanden, der Dir einen Züchter in der Nähe empfehlen kann? Vielleicht kennt der/die TA ja auch einen.

>weiterhin hab ich bei meinen vögeln beobachten können, dass die verpaarungen jeweils ein paar monate gebraucht haben... bis ich es eindeutig ( vögel paaren sich ;-) ) sehen konnte...
>
Die sollen ja nicht gleich übertreiben. ;-) Ich kann Dir ja mal von dem letzten Nymphen-Fall berichten. Dabei handelte es sich um einen sehr schwierigen Nymphen, der sehr dominant gegenüber seinen zwei Partnerinnen aufgetreten war. Das ging noch viel weiter als Dein rupfender Hahn. Diese beiden waren gestorben und der Besitzer wollte das Risiko natürlich nicht wieder eingehen, hoffte aber doch, dass der Sittich nicht alleine bleiben muß. Also habe ich ihm geraten, diese Möglichkeit einfach mal auszuprobieren. Er kannte auch einen Züchter, der die Henne bei Problemen wieder zurückgenommen hätte. Er erzählte mir, dass dieser Züchter berichtete, dass sich sein Nymphe schon am ersten Tag eine Henne ausgesucht hatte. Ich glaube, insgesamt war er zwei oder drei Tage da. Glücklicherweise war die auch an ihm interessiert. Die zwei leben jetzt glücklich und harmonisch zusammen. Ich kann natürlich nicht sagen, ob das immer so schnell geht. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es nicht so lange dauert, bis der Hahn z.B. immer bei der gleichen Henne sitzt. Und das reicht ja schon, verpaaren können sie sich auch später. ;-)

>hachja, ist schon schwierig... könnte ja im prinzip irgendeine farbe nehmen, aber dann hätte ich ja, wenn ich mal züchten darf, viele viele pärchen, die ich alle behalten "müßte", denn meinen kleinen würd ich auf keinen fall abgeben... :-) wie auch den anderen, der sich rupft...
>
Kann ich schon verstehen. :-) Das wäre natürlich Glück, wenn Du einen Züchter mit Zimtern finden würdest (hast Du schon in der Vogelzüchter-Datenbank nachgesehen? Da stehen die Züchtungen manchmal dabei). Ich drück Dir die Daumen. :-)


>sagmal, rupfende nymphen.... mir kam auch mal der verdacht, es könnte ja AUCH ( plus anderen gründen ) sein, dass sie einfach in brutlaune kam und keinen partner gefunden hat... tja, und da blieb nur noch das rupfen... !?
>
Es gibt Hennen, die sich in der Brutstimmung / Brutphase vermehrt Federn ausreißen, das ist richtig. Nähere Erklärungen dazu habe ich noch nicht gefunden (es ist eher von "Beobachtungen" die Rede) und ob das von der Existenz eines Partners abhängig ist, kann ich leider auch nicht sagen. Ich hätte bisher zumindest angenommen, dass das mit Ende der Brutstimmung wieder aufhört.
Es gibt auch ein beliebtes Schlagwort im Zusammenhang mit Federrupfen - "sexuelle Frustration". Allerdings kommt das meistens in Zusammenhang mit dem Eintritt der Geschlechtsreife vor (aus irgendeinem Grund hatte ich das eher auf Hähne bezogen, ich weiß gar nicht, ob das auch Hennen betrifft). Wie alt ist die Henne denn bzw. wie alt war sie, als das Rupfen anfing? Frag mal den/die TA, ob das mit einem dieser beiden Möglichkeiten zusammenhängen könnte.

>bei mir hats ja schon insgesamt 2 mal geklappt :-) wobei eine konstellation von der vererbung ganz ok ist, aber wohl von anderen faktoren nicht so !? ( hahn rupft henne kopffedern und henne macht auch manchmal anstalten, auf den hahn zu steigen *ggg* was dieser aber dann empört unterbindet ;-) )
>
*gg* Einer meiner WS-Hähne wußte auch nicht so genau was er wollte, mal wollte er rauf, mal versuchte er, unter die Hennen zu krabbeln.. hat alles nicht funktioniert. ;-) Jetzt reicht ihm erstmal das Füttern einer Henne.


>ja, hab ich auch schon gelesen... ich habe auch ein buch über homöopathie / bachblütentherapie und ähnliches bei vögeln... wenn diese autorin nicht so weit weg wäre ( muss noch mal schauen, wo sie genau praktiziert ), dann wäre natürlich das die lösung... na, mal schauen...
>
Die Sonnenschmidt (falls Du die meinst) praktiziert im Elsaß. Das wurde zumindest vor ein paar Wochen im Fernsehen berichtet.

>danke, nur wie findet man einen tierarzt, der auf rupfende vögel spezialisiert ist und der nicht allzuweit weg ist, dass man die zwei ( oder auch drei - der partner vom rupfervogel ) nicht so lange transportieren muss... *seufz* ? :-)
>
Ich weiß nicht, ob der "Fremd"rupfer überhaupt mitmuß. Bei ihm kann man ja sowieso nichts sehen. Wie man den findet weiß ich auch nicht.. Es gibt auf Vögel spezialisierte Ärzte und "normale" TA's, die sich gut mit Vögeln auskennen. Da muß man sich wohl auf die Listen verlassen und vorher mal anrufen und fragen. Die Doris Dühr ist auf jeden Fall sehr erfahren auf dem Gebiet der Papageien und Sittiche und bekommt auch sehr viele Anfragen, bestimmt auch zu diesem Thema.

>wobei ich mir schon öfter gedanken gemacht habe... praktisch wäre ja eine stationäre aufnahme der vögel und so wäre auch etwas längere fahrt wohl nicht so das problem, oder ?
>
Ich vermute mal (aus meiner laienhaften Sicht), dass das nicht gemacht wird. Parasiten und Hauterkrankungen lassen sich schnell feststellen. Psychische Ursachen lassen sich ohnehin nicht in der fremden Umgebung feststellen, da die Lebensbedingungen dort ganz anders sind als normalerweise. Außerdem bedeutet eine neue Umgebung ja auch Stress, was nicht gerade dazu führen wird, sich das Rupfen abzugewöhnen.
Es stellt sich bei der vom Hahn gerupften Henne eher die Frage, ob sie nicht getrennt werden sollte und z.B. in einen anderen Käfig kommt. Das kann man nur zu Hause ausprobieren.
Da Du da wohl sowieso nicht jeden Tag hinfahren mußt, wird sich der Fahrstress auch in Grenzen halten nehme ich an.
Halte mich bitte auf dem Laufenden, das interessiert mich sehr. :-)
Viele Grüße
Meike




Antworten:

  • :-))) Andrea 23.10.2000 11:30 (1)
    • Rupfer Silke 23.10.2000 14:19 (0)


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