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Re: Frage :-)


[ Das Sittichfreunde-Forum von Sittiche Online ]


Geschrieben von Silke am 27. Oktober 2000 15:48:48:

Als Antwort auf: Re: Frage :-) geschrieben von Andrea am 27. Oktober 2000 14:02:03:

>in ferner zukunft könnte ich mir sowas auch vorstellen, ein eigenes zimmer für meine vögel, dort dann das fenster und vorhandene heizung eingittern ( schutz vor wegfliegen und verbrennungen )

Heizung eingittern? Also normale Heizkörper muß man nicht eingittern oder an welche Heizung denkst Du?

> und dann ein zwei alurahmen zwischen die wände, damit man ins zimmer gehen kann, ohne dass einer rausfliegen kann, womöglich noch auf der tür sitzen kann ...

Muß mal sagen, daß das bei mir nie nötig war. WEnn die Vögel die scheinbaren Grenzen ihres Zimmers kennen, fliegen sie normalerweise auch nicht mal durch die geöffnete Tür heraus. Es ist mir noch nie vorgekommen (als sie noch Dauerfreiflug hatten), daß sie sich beim Eintreten an mir vorbei verflüchtigten. Gut, bei einer Außenvoliere ist eine Schleuse die Mutter der Porzellankiste, aber drinnen sehe ich keine strikte Notwendigkeit. Sollte sich in 100 Jahren mal einer verfliegen, kann man ihn ja einfangen, aber das ist wirklich Zufall.

>hmm, ja, häuslebauer... in ein paar jahren machen wir das bestimmt auch ( war immer mein traum ), denn ständig anderen leuten das geld "in den rachen schieben" sollte ja nicht sein ;-) dann lieber auf die eigene zukunft bauen, auch wenns etwas riskanter ist :-)

Riskant ist eigentlich nur das, was man unüberlegt tut. Man tut gut daran, seine eigenen Reserven realistisch einzuschätzen und etwas mehr Kapital zu planen, als man zunächst braucht, aber sonst ist es sicherlich nicht riskanter, als sich eine teure Wohnung zu mieten. So muß ich monatlich viel Miete zahlen, sonst fliege ich raus und so muß ich über einen ziehmlich langen Zeitraum relativ viel Tilgung und Zins zahlen, sonst muß ich verkaufen... Und freilich sind die ersten zwei, drei Jahre, wo man noch viel Kleinkram zusätzlich finanzieren muß (Garten, Wege, Zäune usw.), ein paar Durstjahre...

>najaaaaaaa... reaktionsschnell ja... aber find ich nicht ok... wenn ich sage, er soll sie nicht mit bloßen händen fangen, dann hat er das auch zu respektieren und vor allem der vögel wegen :-/

Naja, er wird's schon lernen. Aber, wenn er es mit dem Kescher tut, ist es besser, beherzt loszuangeln, als zu zaghaft, dann schlüpfen die Vögel immer wieder durch.

>*gg* wem hat eines meiner männchen beim einfangen ( mit handschuh ) in den finger gebissen ?? ;-))) werde ihn da mal dran erinnern *fg*

Hehe, wer läßt sich denn von einem Hahn beißen...:-) Mich haben immer nur Hennen gezwickt, also da muß man wirklich fix sein...

>sagmal, da es bei sechs vögeln ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sie nach dem freiflug alle sechs freiwillig in ihre voliere reinfliegen, wie ist das mit dem kescher ?

Oh doch, meine sechs gingen ganz freiwillig wieder in die Voliere, und zwar zu allen Ruhezeiten: mittags, abends. Und für die Leute, die keinen natürlichen Tag-/Nachtrhythmus gewährleisten konnten, hilft wohl die Keschererziehung sehr gut. Sie haben die Flatterlinge einige Tage regelmäßig eingekeschert, nach kurzer Zeit flogen sie schon beim Anblick des Keschers auf ihre Plätze. Das soll nach einiger Probezeit dann schon beim Heben des Arms funktionieren, wie die Dressurpferdchen.

ich werde es erstmal ( so ich denn am wochenende gardinen finde ) versuchen, dass ich sie von meinem zimmer wieder in den flur locke und dort könnte ich den kescher kurz über sie drüberhalten und so dann reinsetzen... ( obwohl ich da eben ein paar bedenken habe - kann ich sie eben oft ( auch wenn kurz ) mit dem kescher konfrontieren ?

Es ist noch kein Vogel beim Anblick des Keschers tot umgefallen. Das wichtigste ist eben, es muß beherzt und schnell vonstatten gehen, da ist Dein Freund wohl gar nicht so ungeeignet. Je schneller Du die Bande eingekeschert hast, desto weniger werden sie gejagt und können sich erschrecken. Der Vogel tut sich nicht weh dabei, er fällt ganz weich ins Netz und kann dann ja auch allein wieder rausklettern. Natürlich ist ihm das nach wie vor unheimlich und er wird beim Anblick eines Keschers ganz bestimmt nervös werden, aber wenn er lernt, daß er das Einfangen umgehen kann, wenn er freiwillig zurückkehrt, hast Du schon gewonnen. Du darfst allerdings nicht vergessen, daß Wellis höchst orientierungslose Wesen sind. Sie werden erst einmal Probleme haben, aus einem anderen Zimmer in den Flur und dann in die Voliere zu finden, sei also erst mal nachsichtig.

Da gibt es übrigens noch einen Trick: Sie fliegen immer vom Dunklen ins Helle. Ich würde also im Flur Licht machen und es in dem anderen Zimmer dimmen, dazu kann man auch eine Decke über die Lampe hängen. Das geht aber nur, wenn sie im fast dunklen Zimmer nicht gegen Hindernisse unterwegs fliegen können...

Gruß, Silke.




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