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Re: Rosellas aneinander gewöhnen


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Geschrieben von Silke am 01. November 2000 10:27:26:

Als Antwort auf: Re: Rosellas aneinander gewöhnen geschrieben von Birgit am 31. Oktober 2000 21:39:00:

Die Wangenflecken sind nach meiner Einschätzung kein sicheres Unterscheidungsmerkmal, sie sind bei beiden eigentlich weiß. Daß es hier oder da Farbnuancen gibt, würde ich in der Zucht sehen, nicht als Geschlechtsmerkmal, ich habe auch extra noch mal im Lexicon of Parrots nachgesehen.

Jungvögel färben mit ca. 18 Monaten ihr Gefieder aus. Bis dahin ähneln sie stark den Hennen.

Hennen sind oft schmaler und zierlicher gebaut als Hähne, ihr Schnabel ist zierlicher. Das Rot des Gefieders wirkt stumpfer, oft sind weiße Unterflügelstreifen vorhanden, aber nicht immer. Die Rückenfedern sind mattgrün gerändert.

Nach einem Jahr dürften aber die Vögel noch nicht ganz eindeutig zu identifizieren sein, meine ich. Und in der Regel, wenn man ein Pärchen nebeneinandersitzen sieht, geht man so ran: Das kleinere und unscheinbarere Tierchen ist die Henne... Oft kann man es so ausmachen. Ausnahmen bestätigen die Regel...

Zu den gleichgeschlechtigen Paaren. Es ist alles eine Frage des Charakters. Es gibt Fälle, wo zwei Hähne sich auf Dauer gut vertragen haben und zufrieden schienen. Es gibt aber sehr viele Fälle, wo der dominantere Hahn bei eintretender GEschlechtsreife den schwächeren unterdrückt hat. Da kann man Glück, aber auch Pech haben... Es ist insofern heikler als beispielsweise bei Wellis und Nymphen, weil Paarungslust mit Aggressivität dahergeht und die HÄhne schnell rabiat werden können, auch zu devoten Hennen, das darf man nicht vergessen. Irgendeine Henne wäre auch nicht die Lösung...

Solltest Du die beiden also später einmal verpaaren müssen, kann es auch insofern Probleme geben, wenn die Verpaarung geglückt ist, weil Platycercus keine Schwarmbrüter sind. Sie reagieren auf arteigene Paare oft sehr empfindlich und aggressiv. Man müßte sie also in der Zeit unbedingt trennen...

Gruß, Silke.

PS: Die Angaben sind auf den normalen Rosella gemünzt. Es gibt noch zahlreiche weitere Rosella-Arten, deren Gefieder etwas differiert. Da auch Mischlinge möglich sind und vorkommen, ist eine Farbbestimmung anhand des Gefieders immer ein bißchen Glückssache.






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