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Re: an Silke


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Geschrieben von Silke am 26. Juni 2000 15:18:29:

Als Antwort auf: Re: an Silke geschrieben von Meike am 26. Juni 2000 14:33:25:

Hallo Meike,

>>jetzt so grob ein. Es gibt freilich noch mehr. Ob >Kleeblüten gut schmecken, weiß ich nicht, giftig sind sie >jedenfalls nicht, jedoch Kleeblätter sollte man nicht >massig verfüttern.
>>
>Gleiches habe ich schon von Salatgurke gehört.
>Wieso nicht??

Bei Gurken weiß ich nicht, warum man sie nicht beliebig verfüttern dürfte, schließlich gelten ja auch keine Beschränkungen für Zucchini und Melonen (ebenfalls Gurkengewächs). Auch bestehen sie zu 95 (oder 98?) Prozent aus Wasser, enthalten also Nährstoffe nur in Spuren.

Bei Klee ist das schon anders. Luzerne, die z. B. auch Kühe gerne fressen, treibt den Magen auf, bläht also (Kühe werden dann punktiert, um die Gase aus den Eingeweiden abzulassen, wenn das zufällig mal passiert, aber gewöhnlich paßt der Bauer da schon auf, was auf der Wiese steht, auf die er seine Schwarzbunten treibt.)

Außerdem - aber nun will ich nicht unken, ohne es noch einmal genau nachgelesen zu haben - enthalten die Kleearten Stoffe, die die Nieren belasten, wenn sie in großen Mengen verzehrt werden, aber wie gesagt, das kann ich jetzt so aus dem Hut nicht mit Namen usw. belegen.

>Gibt es noch anderes Grünzeug / Obst, wo man bei der Menge aufpassen muß und aus welchen Gründen?

Nun, ich mach es anders herum: Ich nehme die Sorten, die man ohne Einschränkung und Beschränkung freiweg verfüttern kann, da liegt man immer auf der sicheren Seite.

Bei dem derzeitigen Angebot an reifen und halbreifen Saaten, Obst und Gemüsen kann man wirklich wählerisch sein.

Ansonsten gilt hier freilich auch: auch Vögel können Allergien entwickeln, auch wenn der Stoff sonst wirklich harmlos ist. Bekommt ein Vogel nach dem Genuß einer bestimmten Gemüsesorte oder Obstsorte die Schieteritis, lieber drauf verzichten oder nach einigen Tagen noch mal probieren. Kommt es zum selben Ergebnis, lieber weglassen.

Doch, eine Obstart gibt es freilich noch, die man dringend meiden muß: Avocado. Die sind nämlich tödlich giftig.

Aber die beste Faustregel ist, sich auf das zu beschränken, was bekanntermaßen unbedenklich ist. Bei Kohlsorten sind sich die Leute ja auch uneins, ob die Vögel vielleicht Probleme mit der normalerweise blähenden Nebenwirkung haben. Zwiebeln, die ja ähnlich wirken, machen offensichtlich keine Probleme (nur Mundgeruch - oder Schnabelgeruch?). Grüne Bohnen ißt man nicht roh und verfüttert sie natürlich auch nicht roh (Blausäure). Das sind so die typischsten "Problemgemüsen", die mir einfallen.

Aber, wenn ich an die saisonalen Früchte denke: mit Möhre, Erdbeere, Kirsche, Brombeere, Johannisbeere, Zuckerschoten und den in vollen Samenständen stehenden Gräsern, Hirtentäschel, Wegerichen und Vogelmieren oder auch mal einem Löwenzahnblatt (meine mögen lieber bittren Chicorrée, aber nicht Löwenzahn) kann man schon einen vitaminreichen und abwechslungsreichen Speisezettel gestalten.

Gruß, Silke.




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